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TRAVEL / ZANZIBAR PART II

TRAVEL / ZANZIBAR PART II

 

Heute steht der zweite Reisebericht aus Zanzibar an, der wieder etwas umfangreicher ausfällt. Ich hatten im ersten Post ja schon angeteasert, dass wir das Hotel während unseres Aufenthalts einmal gewechselt hatten, um mehr von der Insel zu sehen und auf die Gefahr hin, mit dem ersten Hotel nicht einen Volltreffer zu landen, nochmal eine sichere Alternative zu haben. Besonders, wenn man wie wir, über zwei Wochen eingeplant hatte.

 

 
Das Diamonds Mapenzi Beach Hotel war unser zweites Hotel und liegt im Nordosten der Insel, in Kiwengwa. Und es war nochmal ‘eine ganz andere Nummer, als das erste Hotel. 
Schon bei Einfahrt (das erste Hotel hatte erst gar keine), hatten wir große Zweifel, ob es überhaupt das Richtige sei. Das passende Wort hierfür wäre wahrscheinlich ‘pompös’ gewesen. Zwei Tore, zwei Security Checks und eine Einfahrt von locker 100 Metern. Puh! In der Eingangshalle wurde es ehrlich gesagt, noch besser. Während des Empfangs beschlich uns langsam der Gedanke, dass wir locker noch was draufzahlen müssten. Das konnte nie im Leben der richtige Preis gewesen sein, denn dieses Hotel war ein MEGA Resort. Ein fünf Sterne Resort, welches wir beide so noch nicht erlebt, geschweige bewohnt hatten. 

 

Noch abgefahrener wurde es, als unser Gepäck zu unserer eigenen Bachvilla getragen wurde. Wir hatten diese eher so spontan gebucht, aber in Wirklichkeit sah das Ganze noch viel schöner aus. Das Zimmer war mir in diesem Moment eigentlich nicht so wichtig gewesen, aber umso mehr der Blick. Der Blick war einfach purer Frieden. Rausgehen und vor einem das Meer haben. Ich hab echt nicht mehr gebraucht.

 

 

So. Dieser Ausblick sagt schon sehr viel oder? Das Beste: Wenn morgens alle zum Frühstück gepilgert sind, hatten wir den Strand ganz für uns alleine. Man konnte sich dann friedlich auf die Terasse setzten und den Tag beginnen. 

 

Genau wie in der ersten Woche, haben wir auch in der zweiten einfach Nichts gemacht. Zumindest nichts Anstrengendes. Wir haben Harry Potter Bücher am Pool gelesen, geschlafen und gegessen. Und natürlich im Pool geplanscht. Der Pool war übrigens der Hit. Wir hatten ihn fast immer für uns alleine (wir konnte uns auch keinen Reim drauf bilden, wo alle Gäste abgeblieben waren), bis auf die Wassergymnastik-Squad am Nachmittag.

 

 

Da der liebe Freund während des Urlaubs Geburtstag hatte, musste was Besonderes her. Das Hauptgeschenk (Star Wars Lego) wollte ich nämlich nicht nach Zanzibar mitnehmen. Da er schon vor dem Urlaub von einem Frühstück auf der Terrasse mit Meerblick geschwärmt hatte, wollte ich ihm wenigstens das an seinem Geburtstag ermöglichen. Und es war grandios! Pünktlich um Neun klopfte es zur seiner Überraschung an der Zimmertür und vier volle Tabletts wurden uns hinein getragen. Es war einfach perfekt und ein großartiges Pre-Geburtstagsgeschenk <3.

 

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OUTFIT / CONFETTI GARDEN

OUTFIT / CONFETTI GARDEN

Heute steht der nächste Post aus Zanzibar an. Natürlich konnten wir es uns, besser gesagt ich, nicht nehmen, auch einen “Outfitpost” (ich deklariere den Bikini mal zu diesem) im Wasser zu shooten. Der Mann war eher semi begeistert davon in der Hitze Fotos zu schießen, jedoch war die Kulisse aber viel zu schön, um sie nicht auszunutzen. Da es auf Zanzibar Ebbe und Flut gibt, ist das Wasser zu einigen Tageszeiten nur knöchelhoch. Ein pures Träumchen! Man kann ganz einfach zum Riff rauslaufen oder sich einen guten Kilometer vom Strand entfernt ins Wasser legen, was einen noch nicht mal vollständig bedeckt. Jedoch ist das auch nicht an jeder Stelle der Insel problemlos möglich. In Kiwengwa allerdings gar kein Problem, denn auf dem Grund befinden sich kaum Seegras und dem entsprechend Seeigel.


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Den Bikini durfte ich mir bei Triangl aussuchen. Ich muss gestehen, ich war bis jetzt immer etwa skeptisch was weiße Badesachen angeht. Ihr wisst schon, wenn der Stoff einfach viel zu dünn ist und man alles durchsehen kann. Dieser Bikini hat aber total performt. Zum einen ist nur ein Teil hell und er ist auch noch aus einem recht dicken Stoff, sodass man absolut nichts sieht. Plus: zur gebräunter Haut sieht es einfach super schön aus!

Noch ein kleiner Tipp: Lauft am besten ins Wasser raus, wenn es schon kniehoch ist. Somit vermeidet ihr von einer Vielzahl ‘fliegender Händlern’ angesprochen zu werden, die euch Bootstouren oder Souvenirs verkaufen wollen. Diese warten dann lieber am Strand, wenn das Wasser schon zu hoch ist.



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TRAVEL / ZANZIBAR

TRAVEL / ZANZIBAR

Da ist er endlich! Der erste Post aus Zanzibar. Eigentlich wollte ich diesen schon viel früher online gestellt haben, aber zurück in Hamburg wurde ich gleich von Realität des Arbeitslebens eingeholt.

Da ich während der Reise recht viele Fragen von euch bekommen haben, wollte ich diesen Reisebericht ein wenig ausführlicher gestalten und deswegen gibt es auch ein wenig mehr Text als sonst 😉

Zuerst die wichtigsten Fakten:

Gereist bin ich nach Zanzibar, eine kleine Insel an der Ostküste Afrikas, die nördlich von Madagaskar und ca. 3000 km von den Malediven entfernt liegt. Unterwegs war ich zusammen mit meinem Freund, also war es ein super romantischer Pärchenurlaub (war echt romantisch!). Wir waren insgesamt 18 Tage dort, über Silvester in den Januar hinein, was die optimale Reisezeit für Zanzibar ist. Warm ist es dort eigentlich das ganze Jahr (27 – 35 Grad), jedoch setzt im März bis Juni, sowie nochmal kurz im November, die Regenzeit ein.

Während dieses Urlaubs wollten wir wirklich NUR entspannen oder anders formuliert ‘mal auf unser Leben klarzukommen’. Das heisst wir wollten zwei Wochen lang nichts machen, außer Schlafen, Plantschen, Essen und Lesen. Nichts mit viel Action. Jedoch hatten wir uns dazu entschlossen, das Hotel und den Ort zu wechseln, um nicht nur die ganze Zeit an einem Fleck zu bleiben.

An – und Abreise:

Geflogen sind wir von Hamburg über Dubai und Dar Es Salam (die Hauptstadt Tansanias) weiter nach Zanzibar und zwar mit Emirates und Prescicion Air. Um an dieser Stelle kurz abzuschweifen: Ich hatte bis jetzt echt immer super Pech auf 80% meiner Flüge. Entweder gab es einen Bombendrohung oder die Flüge wurden fast immer gecancelt. Dementsprechend war auch diesmal die Angst groß. Wir hatten bei dieser Reise keine Pauschalbuchung und unsere Flüge über Ab-in-den-Urlaub gebucht. Zunächst schien auch alles okay zu sein, bis es kurz vor Abreise Probleme gab. Emirates hatte uns zu wenig Zeit (eine Stunde zum Umsteigen) in Dar Es Salam eingeplant. Falls ihr jemals diese Route fliegen solltet, achtet darauf das ihr mindestens drei Stunden in Tansania mitbringt! Ihr müsst in Dar Es Salam euer Visum beantragen und das dauert. Ohne Witz, wir waren Ab-in-den-Urlaub danach so dankbar, dass sie diese Unstimmigkeit bemerkt und uns vier Stunden eingeräumt hatten. Das Visum kostet $50 und wird vor Ort bar bezahlt, womit die Sache dann auch durch ist. Ein weiterer Punkt, der ein wenig Unsicherheit mitbrachte, war die Gelbfieberimpfung. Das Auswärtige Amt sagt, dass man diese nur bräuchte, wenn zu einem längerem Aufenthalt kommt, was bei uns nicht der Fall gewesen wäre. Jedoch hätte es sein, können dass ein Impfnachweis in Dar Es Salam verlangt worden wäre. Es funktioniert da wohl nach dem Zufallsprinzip. Da wir nicht so richtig wussten, was passieren würde, wenn sie uns in so einem Fall umgeimpft erwischt hätten, haben wir uns vorsorglich impfen lassen.

 

 

Jetzt aber zur ersten Unterkunft:

Diese war in Jambiani und hieß Bliss Beach Lodge. Es handelt sich hier um eine kleine Anlage mit so etwa zehn Bungalows. Das Hotel wird von der Südafrikanerin Lou und ihrem Mann Rijk geführt, die beide eine sehr familiäre Stimmung in das Hotel bringen. Gezahlt haben wir dort 800€ für eine Woche, für zwei Personen. Die Bungalows sind an sich sehr basic, aber super niedlich eingerichtet. Und für afrikanische Verhältnisse vollkommen in Ordnung. Ja, dass muss man sich dort echt vor Augen halten!

 

Wir hatten nur Frühstück im Preis inbegriffen, haben also manchmal Mittag und immer das Abendessen extra gezahlt. Was preislich aber total okay war. Das Essen war aber super super lecker. Sehr lokal und mit viel Liebe zubereitet. Natürlich kann man aber auch in den umliegenden Hotels und Bars wunderbar zu Abend essen oder sich einen Cocktail genehmigen.

 

 

Von einer Arbeitskollegin meines Freundes wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Zanzibar ein muslimisches Land ist und somit noch sehr traditionell ist. Sprich, es ist nicht die typische Location für freizügige Outfits und Feierei. Am Strand ist es an sich kein Problem im Bikini rumzulaufen, jedoch auch eher untypisch dort auf seinem Handtuch zu liegen. An sich ist es aber kein Problem, weil fast jedes Hotel einen eigenen Privatstand besitzt.
Der Strand wiederum ist malerisch schön. Dadurch, dass Zanzibar noch nicht vollkommen vom Tourismus heimgesucht wurde, hat man das Wasser manchmal kilometer für sich alleine. Und das ist einfach nur vollkommender Frieden. Besonders der Strand im zweiten Ort war einfach ein Traum.





Im nächsten Post geht es dann weiter mit meinem Silvesteroutfit 🙂
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TRAVEL DIARY  I  72 STUNDEN IN WIEN

TRAVEL DIARY I 72 STUNDEN IN WIEN

Wie schon im letzten Post angeteasert, war ich letztes Wochenende in Wien gewesen. Freitag nach der Arbeit hin und Sonntag wieder zurück. Also mal wieder ein typischer Wochenend-Trip mit der besten Freundin. Deswegen gibt es heute ein Travel Diary für 72 Stunden in Wien. Dank der lieben Mika von bonnie & kleid, die uns auch schon in Stockholm mit einem super Städte-Guide versorgt hatte, bekamen wir auch dieses Mal exzellente Anhaltspunkte.
Travel Diary
Ich bin Freitag gegen neun Uhr Abends in Wien gelandet. Eigentlich wollte ich mit City Airport Train in die Innenstadt düsen, jedoch hatte ich diesen genau um zwei Minuten verpasst. Stattdessen bin ich dann zufällig mit der S-Bahn (viel, viel günstiger und dauert nur zehn Minuten länger) zu unserem Hotel gefahren und hab noch unterwegs paar Insider-Tipps bekommen. Unser Hotel war das Austria Trend Hotel Savoyen Vienna und echt klasse! Zusätzlich haben wir sogar noch ein Zimmerupgrade bekommen und bekamen eine Suite ganz für uns alleine. Ursprünglich wurde uns das 25 Hours Hotel empfohlen, dass ich besonders auf Grund der Ausstattung super fand, jedoch war das in unserem Zeitraum super teuer.
Travel Diary
Travel Diary
Samstag. Da wir am Freitag nur kurz zum Dinner aus waren, wollten wir am nächsten Tag voll durchstarten und die Stadt erkunden. Frühstücken waren wir auf Empfehlung im Cafe Prückel. Einem typischen Wiener Cafe, dessen Einrichtung komplett im 60er Jahre Stil gehalten ist. Man könnte meinen ein wenig retro, aber dennoch sehr charmant.
Travel Diary
Neu für uns: die Eigenart der Wiener. Die Kellner (übrigens alle in Anzug) sind mit so heftig grimmigen Visagen an uns vorbei gelaufen und von erwarteter Herzlichkeit keine Spur. Und das nicht nur dort. Aber darüber hatte mich mein Arbeitskollege zum Glück schon aufgeklärt: “So sind die Wiener”. Ein wenig hochnäsig und zurückhaltend. Aber wenn du Ihnen zeigst, dass du damit umgehen kannst, wirst du sofort aufgenommen.
Travel Diary Wien
Travel Diary Wien
Danach ging es zur Shoppingtour auf die Kärtnerstraße und Marienhilferstraße. Diese sind die beiden Pendants zur Mönckebergstraße hier in Hamburg. Zwischendurch gings es zum Mittag auf den Naschmarkt. Eines meiner Highlights in Wien. Ein Markt, welcher aus zahlreichen kleinen Bistros jeder Geschmacksrichtung besteht. Glücklicherweise hatten wir super schönes Wetter, sodass man sogar draußen sitzen und die Sonne auf seinem Gesicht genießen konnte. Mhhhh.
Travel Diary Wien

Travel Diary Wien

Travel Diary Wien
Travel Diary Wien
Ein wenig geschafft ging es zum Abendessen ins El Gaucho. Ursprünglich wollten wir ins Neni, welches Mika auf ihrem Blog angepriesen hatte. Die zweite Filiale abseits des Naschmarktes hatte aber leider geschlossen, sodass wir alternativ im Nachfolger-Lokal Platz nahmen. Aber immer noch eine super Wahl!
Travel Diary Wien

Sonntag. Auf dem Plan standen das Cafe Sacher, die Oper und ein Museumsbesuch. Wir wollten einfach einen gemütlichen Sonntag in Wien erleben. Das Cafe Sacher hat mir wirklich total gut gefallen! Und das obwohl es schon eine Touristenattraktion ist. Dadurch, dass es an diesem Morgen noch geregnet hatte, hätte ich da einfach Stunden sitzen und meinen Tee trinken können. Richtig gemütlich. Da die Oper leider nur mit Führungen zu besichtigen war, switchen wir gleich ins Albertina Museum, da dort der Schrei von Edvard Munch ausgestellt war. Einfach perfekt für einen Sonntag nach Cafe und Kuchen.

Travel Diary Wien
Travel Diary Wien
Leider fand ich das Wochenende ein wenig zu kurz, um wirklich alles von der Stadt zu sehen. Würde es aber jedem empfehlen, dieses wunderschöne Plätzchen mal zu besuchen!
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TRAVEL DIARY   I   SEOUL

TRAVEL DIARY I SEOUL

Travel Diary Seoul

Nach den letzten Outfitposts hat jetzt noch der letzte Blogpost aus Asien in den Startlöchern gewartet. Und zwar das heutige Travel Diary aus Seoul an. Rückblickend betrachtet, eine Stadt in die ich unbedingt wieder reisen möchte. Nach unserem Thailandtrip sind wir nach Südkorea geflogen, da Martina dort zuvor ein halbes Jahr studiert hatte und ihren Koffer da gelassen hatte, den wir wieder nach Deutschland mitnehmen mussten.
Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Stadt hat mir unglaublich gut gefallen und ich würde jedem eine Reise dorthin empfehlen! So in dieser Art habe ich mir immer Tokio vorgestellt. Sehr westlich angehaucht und somit für uns sehr modern, aber irgendwie doch mit eigenem Charme durch die asiatische Kultur. Ich hoffe aber auch, dass er den ein oder anderen inspirieren wird, dieses Reiseziel mal näher in Betracht zu ziehen.
Der Transfer vom Flughafen Incheon in die Innenstadt von Seoul ist relativ unkompliziert. Wir sind mit der Flughafenbahn AREX (Airport Railroad Express) gefahren, bei der es eine Express-Verbindung (Express Train) und einer Pendler-Verbindung (All Stop Train) gibt. Wir sind mit der letzteren gefahren, welche an wichtigen U-Bahnstationen hält. So kann man übrigens wunderbar den Stau Seouls umgehen.
Auch in Seoul haben wir in einem Hostel (BB Hongdae Line Hostel) gewohnt. Zwar war dieses mit knapp 11€ die Nacht ein wenig “teuerer” als die Hotels in Thailand, aber vom Preis-/ Leistungsverhältnis dennoch optimal. Das Hostel liegt im Studentenviertel Hongdea.
Nur unsere Ankunft im Hostel war ein wenig problematisch, da wir von Thailand aus über Nacht nach Korea geflogen sind und somit schon gegen acht Uhr morgens am Hostel waren, nur leider kein Mensch vor Ort, der uns hätte empfangen können. Somit sind wir dann erstmal im benachbarten Hostel Two Two House untergekommen, welches ich zumindest vom ersten Eindruck echt empfehlen kann. Nach unserem missglückten Empfang, wurden wir dort nämlich super freundlich zum Frühstück in der Gemeinschaftsküche / Rezeption empfangen. Übrigens trinken Koreaner ihren Morgenkaffee anscheinend schwarz und kalt – er hat aber dennoch ganz gut geschmeckt. Besonders die Einrichtung in diesem Hostel war einfach super schön! Insgesamt hat dieses Hostel einen sehr coolen Eindruck hinterlassen.

Travel Diary Seoul

Martina hatte mich schon vor dem Urlaub gewarnt, dass ich besonders in Seoul richtig gut shoppen könnte, da die Koreanerinnen auch relativ klein wären und die Mode in vielen Geschäften dementsprechend auf kleine Körpergrößen ausgelegt sei. Neben den üblichen Modeketten gibt es nämlich unzählige, kleine Boutiquen. Und das Beste: alles in einem super minimalistischen Stil, in grau, schwarz und weiss. Komischerweise darf man in Seoul in diesen Boutiquen weder Oberteile noch Kleider anprobieren. Nur Hosen, Röcke und Jacken. Es ist mir auch immer noch nicht ersichtlich, was für ein Prinzip dahinter steckt. Aber zum Glück  haben mir fast all meine Einkäufe, so wie auch dieses graue Kleid, wunderbar gepasst!

Travel Diary Seoul

Travel Diary Seoul

In Seoul waren wir insgesamt nur 4 und halb Tage, aber das hat auch vollkommen gereicht. Martina hat mir ihre persönlichen Hotspots wie die Aussichtsplattform am N Seoul Tower, den Fischmarkt oder den Secret Garden gezeigt und ich konnte mich gar nicht satt sehen.
Ein kleiner Kulturschock für mich: der Noryangjin Fish Market. Wir alle kennen ja die Fischtheke bei Metro oder Edkea, aber diese Theke war eine ganz andere Liga. Martina hatte mir schon im Vorfeld erzählt, dass das Verspeisen von lebendigen Tintenfisch eine Spezialität in Korea sei. Dieser wird vor den Augen der Kunden zerstückelt und dann in Öl getaucht, damit sich die Saugnäpfe mit ihren noch aktiven Nerven, nicht an die Speiseröhre festkleben. Für mich ein wenig zu viel des Guten. Hinzu kommt, dass fast alle Fische und Meeresfrüchte, die dort verkauft werden, noch lebendig sind und erst nach dem Kauf zubereitet werden. Für Vegetarier wahrscheinlich kein Augenschmaus.

Travel Diary Seoul
Travel Diary Seoul

Travel Diary Seoul Travel Diary Seoul Travel Diary Seoul Travel Diary Seoul

Neben den Sehenswürdigkeiten haben wir uns natürlich auch durch die typische koreanische Küche probiert. Sprich Korean Barbecue, Bulogogi und Bibimbap. Die meisten Gerichte bestehen aus Rindfleisch. Wirklich viel Rindfleisch. Vegetarier würden sich wohl eher schwer tun mit der koreanischen Küche. Hinzu kommt, dass die Koreaner mit Metallstäbchen essen, die viel glatter sind als die Holzstäbchen, die wir aus Deutschland kennen. Ein absoluter Horror für mich. Ich habe es in den vier Tagen einfach nicht hinbekommen, diese Stäbchen korrekt zu bedienen, da sie vorne flach zulaufen und einfach sehr rutschig sind.
Travel Diary Seoul
Zum Essen wird traditionell Soju getrunken. Ein süßer Branntwein mit 20 Umdrehungen. Dieser wird in der Regel pur getrunken. Wir hier in Deutschland kennen puren Schnaps eher zum Feiern. In Seoul wird dieser aber regulär zum Essen serviert.
Travel Diary Seoul
Ich hoffe euch das Travel Diary aus Seoul gefallen und ihr konntet einen kleinen Einblick gewinnen? Ich persönlich war von diesem Reiseziel mehr als begeistert und würde auf jeden Fall nochmal dorthin reisen.
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TRAVEL / KOH NANG YUAN

TRAVEL / KOH NANG YUAN

Nordwestlich von Koh Tao liegt die Insel Koh Nang Yuan. Die Insel befindet sich in Privatbesitz und kann somit nur als Tagesausflug besucht werden. Für mich war es einer der schönsten Orte die wir in Thailand besucht haben. Zum einen ist Koh Nang Yuan bekannt für seine tolle Aussichtsplattform (aka Felsen, auf den man klettern muss) und zum anderen für sein Korallenriff (Japanischer Garten), dass einfach super zum Schnorcheln ist!
Der Strand dort ist echt paradiesisch, mit super flachem um somit klaren Wasser. Der Blogger würde hier den Hashtag #crystalblue verwenden. Ein wenig nervig ist nur, dass auf relativ wenig Strand, sehr viele Touristen kommen und man nicht so richtig für sich allein sein kann. Macht man sich aber früh auf den Weg, kann man Vormittags noch ein wenig die Ruhe genießen.
Bikini – Triangl
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TRAVEL / KOH PHANGAN

TRAVEL / KOH PHANGAN


Der Süden Koh Phangans war unser nächster Reiseziel. Da die Insel etwas größer als Koh Tao ist, gibt es im Gegensatz zu Koh Tao ein Stadtzentrum, welches direkt am Peer liegt. Auch die Full Moon Partys finden hier statt.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Food Courts. In Koh Tao haben wir ja ausschließlich bei unserer Stamm-Lady gespeist. Dementsprechend waren unsere Gaumen super verwöhnt von ihrem super traditionellen Thai-Essen und unsere Ansprüche relativ hoch. 
Ich hatte mir aber vorgenommen, dass ich mich diesmal ein wenig durchprobieren würde. Wann bekommt man denn auch schon die Möglichkeit Krebse direkt vom Grill zu essen? 
Bis auf den Bottle Beach hat mir Koh Tao insgesamt besser gefallen, da es um einiger entspannter wirkte. Auf Loh Phangan finden natürlich auch die Full und Half Moon Partys statt, was den Ansturm von partywütigen Touris erklärt. In den einzelnen Resorts im Norden der Insel bekommt davon aber nichts mit. 

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TRAVEL / BOTTEL BEACH RESORT KOH PHANGAN

TRAVEL / BOTTEL BEACH RESORT KOH PHANGAN

Unsere zweite Station war die Insel Koh Phangan, welche weiter südlich liegt. Wir haben in Koh Tao früh morgens die Fähre genommen und waren ca. ein bis zwei Stunden unterwegs. Die Fähren in Thailand sind eigentlich recht angenehm, so dass man recht entspannt mit ihnen reisen kann. Unsere erste Station auf der Insel war das Bottle Beach Resort I im Norden der Insel, welches am gleichnamigen Strand liegt.
Der Bottle Beach befindet sich in einer Bucht und ist am besten über ein Boot vom nächstgelegenen Peer oder mit dem Geländewagen zu erreichen, da das Resort vom Dschungel abgetrennt ist. Wir haben uns dazu entschieden vom Hafen ein Taxi zum nächstgelegen Peer zu nehmen und dann mit dem Taxi-Boot außen rum zu fahren. Auch hier muss man ein wenig handeln, aber wenn man Glück hat, möchten gerade auch weitere Gäste zum Resort und man kann sich den Preis teilen.

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TRAVEL / KOH TAO

TRAVEL / KOH TAO

Der zweite Post aus Thailand folgt heute. Leider kam das Dockville und ein paar vieler Drinks meiner Blogpost-Planung in die Quere. Shame on me. Aber Jetzt! 
Von Bangkok aus ging es mit dem Nachtzug und der Fähre auf die erste Insel im Osten Thailands, auf Koh Tao. Eigentlich wollten wir zu erst die Insel Koh Phangan ansteuern um dort die Full Moon Party mitzunehmen. Leider war unsere Reiseplanung doch ein wenig ZU spontan gewesen, sodass wir keine günstige Unterkunft mehr gefunden haben. Und ein 8-Bett-Zimmer musste dann echt nicht sein. Kurzerhand haben wir dann die Route dann geswitched.
Auf die thailändischen Inseln kann man entweder fliegen, mit dem Zug fahren oder auch mit dem Bus. Da uns der Flug nach Koh Samui zu teuer und die Busfahrt zu lang war, haben wir uns für den Nachtzug entschieden. Der kostet um die 11 Euro und hat eine Fahrtdauer von sechs Stunden hatte, plus die dreistündige Überfahrt mit der Fähre vom Festland auf die Inseln. Wir waren zunächst ein wenig skeptisch, weil alle Schlafplätze ausgebucht waren und es nur noch Sitzplätze gab, bis wir uns dann überlegt haben, dass eine Fahrt nach Polen zur Familie im Auto noch länger dauert. Tatsächlich war die Zugfahrt auch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte, bis auf die Tatsache, dass es dank Klimaanlage unglaublich kalt war. Wir hatten zwar Decken von den Mitarbeitern bekommen, aber auch mit denen war es locker zu kalt. Also falls ihr jemals diesen Transport wählen solltet, packt auch gut ein. Die Überfahrt mit der Fähre hingegen, war super. Vom Personal her ist alles top organisiert und Martina und ich haben festgestellt, dass man durch das Schaukeln des Schiffes ganz wunderbar einschlafen kann. 
Auf Koh Tao waren wir insgesamt nur fünf Tage, jeweils ins zwei Unterkünften. Für uns war es der perfekte Zeitraum dort, da die Insel auch nicht sonderlich groß ist und man schnell alles gesehen hat. Wir waren überwiegend an der westlichen Seite der Insel am Sairee Beach, da es dort angeblich am schönsten sein sollte. Ich persönlich fand die Strände im Süden viiiieel schöner. Sie waren so viel ruhiger als der Sairee Beach, der die meisten Touristen auf Grund der günstigen Hostels anzieht. Wobei wir da schon echt verwöhnt waren, weil auch der Sairee Beach im Vergleich zum Spanien-Urlaub-Strand einfach ungewöhnlich leer wirkte. Natürlich schienen die Unterkünfte im Süden auch locker das Vierfache gekostet zu haben, im Vergleich zu unseren Unterkünften.
Wir haben es aber zum Beispiel so gemacht, dass wir die letzten Tagen immer mit dem Roller zu den Stränden gefahren sind. Da die Insel eben recht überschaubar ist, war das gar kein Problem.

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TRAVEL / BANGKOK

TRAVEL / BANGKOK

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, primär durch Instagram und Facebook, war ich die letzten zwei Wochen in Asien und zwar in Thailand und Südkorea. Die Reise bestritten habe ich mit meiner lieben Freundin Martina. Begonnen haben wir unseren Trip in Bangkok, von wo es dann auf die Inseln ging.
Für mich war es das erste Mal in Asien, dementsprechend war alles Neu und die Erwartungen eher ungewiss. Da Martina schon vor unserem Treffen knapp zwei Monate auf Reisen durch Asien gewesen war, war unser Budget eher low level. Sprich Hostels und Rucksack (wobei Asien wohl generell unhandlich mit dem Koffer ist). Eine zweite neue Erfahrung für mich, da ich bis jetzt immer schön mein Hotelzimmer gebucht hatte. Aber um es gleich mal vorweg zu nehmen: es war super cool  und ich würde es auf jeden Fall nochmal machen! Die Reise war eher spontan geplant. Das einzige was safe gebucht war, war mein Hinflug nach Bangkok und unsere Rückflüge aus Seoul. Alles andere wollten wir vor Ort machen. Und ja, es hat alles wunderbar funktioniert. 
In Bangkok haben wir um Loftel 22 gewohnt. Das Hostel kann ich persönlich sehr empfehlen. Ich bin ehrlich gesagt nicht der größte Fan von “shared bathrooms”, aber in dieser Unterkunft ging das voll klar, da die Duschen und Toiletten mehr einzelnen Räumen entsprachen, die auf den Fluren verteilt waren. Und es war alles super sauber!
Das Hostel ist recht ‘stylish’ eingerichtet und liegt auch einigermaßen zentral. Zur Khan San Road (eine der beliebten Touristenstraßen) braucht man mit dem Tuk Tuk 15 min. 
In Bangkok hatten wir genau anderthalb Tage, mehr wollten wir uns aber auch gar nicht nehmen. Irgendwie hatte ich schon vor meiner Reise nicht DIE großen Erwartungen an diese Stadt, was aber auch größtenteils an den vorangegangen Erzählungen lag.  
Es waren aber definitiv sehr sehr viele Eindrücke auf einmal, die auch komplett anders zu den mir bis jetzt  bekannten westlichen Städten, waren.

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