Portugal

TRAVEL DIARY PORTO

TRAVEL DIARY PORTO

Direkt Vorweg: Fahrt unbedingt nach Porto! Nach unserem Besuchs dort, zählt diese Stadt zu einer meiner absoluten Lieblingsstädte und ich kann es kaum erwarten, wieder zurückzukommen. Ich hatte schon im Vorfeld von so vielen Leuten gehört wie schön Porto sein soll, aber mich dann selbst davon zu überzeugen, war noch viel besser!

Travel Diary Porto

Deswegen gibt es heute das zweite Travel Diary aus Portugal mit unseren Tipps für knapp vier Tage in Porto. Wie schon im Lissabon Travel Diary erwähnt, war Porto unsere zweite Station auf unserem Portugal Trip. Von Lissabon nach Porto ging es mit dem Bus, was eine wirklich gute und vor allem günstige Alternative ist. Der Busbahnhof in Porto ist 10 – 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Wenn ihr also nicht all zu viel Gepäck dabei habt, dann gönnt euch einen kleinen Spaziergang.
UNTERKUNFT
Geschlafen haben wir in den Your Opo Bolhao Apartments, die ich euch auf jeden Fall empfehlen kann. Die Apartments befinden sich nicht direkt im Zentrum. Da Porto aber nicht groß ist, spielt das keine große Rolle. Vom Apartment läuft man ca. 5 – 10 Minuten ins Stadtzentrum.

Die Apartments sind wirklich super schön. Sie befinden sich in einem Altbau, was ihnen einen tollen Charme verleiht. Die Einrichtung ist zudem ein Traum und man wünschte, diese bei sich zu Hause zu haben. Die Inhaber sind zudem super nett und stehen einen mit Rat beiseite. In den Apartments befindet sich ebenfalls ein Smartphone mit nützlichen Tipps bezüglich Essen und co. Werde ich nochmal nach Porto reisen, würde ich die Apartments definitiv ein zweites Mal buchen.

Porto ist ingesamt sehr klein und alle Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sind eigentlich fußläufig zu erreichen. Wir haben uns komplett treiben lassen und die Stadt tatsächlich nur durch zahlreiche Spaziergänge entdeckt. Zwei Highlights an denen ihr sicher vorbeikommen werdet ist der wunderschöne Bahnhof São Bento mit seinen historischen blauen Fliesen, sowie die Brücke Dom Luís I, von welcher ihr einen atemberaubenden Blick über die Stadt samt Fluss habt. Tipp: Geht dort zur Abendstunde hin, wo ihr einen tollen Sonnenuntergang sehen könnt.

Frühstück, Mittag, Abendessen I Nola Kitchen: Wer sich ein gesünderes Frühstück und auch nur einen Snack gönnen möchte, ist in der Nola Kitchen gut aufgehoben. Säfte, Smoothies, Müsli oder Pancakes stehen hier auf der Karte. Aber auch Sandwiches für den Hunger zwischendurch sind dort zu bekommen. Das Interieur ist sehr schön minimalistisch und lässt das Instagramherz direkt schneller schlagen.

MITTAG & ABENDESSEN I BRICK CLERIGOS – HONEST FOOD: Das Brick ist eine Tapasbar im Stadtzentrum von Porto. Es gibt nur zwei große Tische, die man sich mit den anderen Gästen teilt (reserviert hier vorsichtshalber). Es Essen ist wirklich sehr lecker. Die Zutaten sind frisch und Portionen groß.

KAFFEE I THE COFFEE ROOM: Ein sehr süßes kleines Café, welches sich im ersten Stock des Stores “The Feeting Room” befindet. Wer nach ” Third Wave Coffee” sucht, wird hier fündg. Der Kaffee (welcher von Combi Coffee ist) schmeckt sehr lecker, auf jeden Fall den Iced Coffee probieren!

MISS'OPO

ABENDESSEN I MISS’OPO: Ein echter Geheimtipp, der leider nicht mehr so geheimen ist. Das Restaurant ist Teil des dazugehörigen Hotels (welches für den nächsten Besuch auf meiner Liste steht). Wie auch schon im Brick gibt es dort neben ein paar Zweiertischen “Shared Tables”, welche man sich mit anderen Gästen teilt. Reserviert unbedingt im Vorfeld oder kommt direkt um 20 Uhr dort hin, wenn es öffnet. Unbedingt probieren: den Carob Cake als Nachtisch. Göttlich!

AUSFLUG ANS MEER

Wenn ihr Porto erkundet hat lohnt sich ein Ausflug an die Praia das Pastoras mit der alten Strassenbahn. Die Fahrt entlang am Wasser und alten Häuschen ist ein wahres Highlight. Einsteigen könnt ihr an der Haltestelle Infante. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Die Praia das Pastoras liegt quasi an der Flussmündung ins Meer. Dort kann man wunderbar an der Promenade entlang schlendern und ein wenig Meerluft schnappen.

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TRAVEL DIARY LISSABON

TRAVEL DIARY LISSABON

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Ihr erinnert euch noch an unseren Portugal Urlaub im Oktober? Heute gibt es dann auch ENDLICH das noch ausstehende Traveldiary über Lissabon. Yay!

Wie ich euch damals schon erzählte, stand Portugal schon so unglaublich lange auf meiner Reise-Bucket-List, dass ich es kaum erwarten konnte dort hin zu reisen. Das portugiesische Essen und die Lage am Atlantik reizten mich schon die ganze Zeit.

Wir teilten unsere Reise in zwei Etappen ein: Von Hamburg nach Lissabon für vier Tage und danach mit dem Zug von Lissabon nach Porto für ebenfalls vier Tage und von dort aus wieder zurück nach Hamburg.
Falls ihr während dieser Reise kleiner Tagesausflüge an den Strand plant, ist die Reisedauer optimal. Wollt ihr ausschließlich in der Stadt bleiben, könnt ihr eigentlich jeweils einen Tag weniger für beide Städte einplanen.

Lissabon Travel Diary
ANREISE & TRANSFER VOM FLUGHAFEN

Von Hamburg aus kommt man glücklicherweise relativ günstig mit Ryanair nach Lissabon. Am Flughafen in Lissabon angekommen, gelangt ihr am einfachsten mit der Metro in die Innenstadt. Diese ist super günstig (1,50€) und die Fahrtzeit ist überschaubar (30min). Die Tickets hierfür kauf ihr am Weg zur Metro. Holt euch am besten direkt eine Karte, die ihr aufladen könnt. Auch wenn ihr insgesamt nur zwei Fahrten in Anspruch nehmt, ist das günstiger als sich für beide Fahrten eine neue Karte zu holen. Um in die Innenstadt zu  gelangen, steigt ihr zunächst in die rote Linie Richtung São Sebastião. Von dieser Linie  aus könnt ihr dann beliebig in eine der drei anderen Linien umsteigen, je nachdem wohin ihr müsst.

WETTER

Wir wollten unbedingt im Herbst nach Portugal, um den deutschen Sommer noch ein wenig auszudehnen, aber auch um die heißen, subtropischen Temperaturen zu umgehen. Laut Klimatabellen sollten in Lissabon auch maximale 22 Grad im Oktober herrschen. Dieser Plan ging tatsächlich nicht auf, denn wir hatten letztendlich knappe 30 Grad. Für einen Strandtag war diese Hitze natürlich optimal, um die Stadt zu erkundigen eher weniger.

UNTERKUNFT

Gewohnt haben wir im Brown’s Central, welches mitten im Zentrum von Lissabon liegt. Wir entschieden uns für dieses Hotel mit dem Plan von dort aus alles gut erreichen zu können.
Das Hotel liegt zwischen den Stadtteilen Alfama und Bairro Alto, also genau im Zentrum zwischen zwei zentralen Einkaufsstrassen. Zehn Gehminute vom Wasser entfernt. Rückblickend hätte ich eher eine Unterkunft im Viertel Bairro Alto gewählt, aber insgesamt kann man mit der Lage nichts falsch machen.Das Hotel wiederum ist super. Das Brown’s ist ein kleines Boutique Hotel, welches besonders durch die schöne Einrichtung hervorsticht. Die Zimmer sind klein, aber sehr gemütlich eingerichtet. Wir hatten beispielsweise ein Zimmer im obersten Stockwerk, was einen tollen Ausblick über die Dächer Lissabons bot. Gerne wieder!

TAG 1 / ALFAMA & LX FACTORY

Für den ersten Tag hatten wir uns die berühmte Altstadt Lissabons Alfama mit all ihren kleinen, verwinkelten Gassen vorgenommen. Ein kleiner Tipp vorweg: zieht hierfür auf jeden Fall gutes Schuhwerk an, da das Kopfsteinpflaster zum Teil sehr glatt ist und ihr viel bergauf steigen müsst. Wir sind zunächst erstmal drauf losgelaufen und wollten zu Fuß die ganzen niedlichen Straßen und Ecken erkunden. Ich konnte mich ehrlich gesagt gar nicht satt sehen, da eine Häuserfassade niedlicher war als die andere. Überall sind kleine Cafés und Bars versteckt, die nur auf einen Espresso oder einen Vino einladen. Aber auch kleine Boutiquen mit tollen Souvenirs.

Zum Abschluss haben wir uns dann auch noch an die berühmte Strassenbahnfahrt mit der gelben Tram getraut, welche eine tolle Tour durch Alfama bietet. Anstatt mit der berühmten Linie 28 zu fahren, sind wir mit der Linie 25 gefahren, welche eine kürze Strecke fährt, dafür aber gerade abends nicht so überfüllt ist. Hierfür steigt ihr am Praca da Figueira ein, anstatt bei Martim Moniz.

Für den Abend hatten wir die LX Factory eingeplant. Die LX Factory liegt etwas außerhalb des Zentrums unter den Säulen der Ponte 25 Abril und ist mit dem Bus (Haltestelle Calvário) oder der Strassenbahn (Haltestelle Alcantara-Mar) zu erreichen. Von der Haltestelle  sind es noch wenige Minuten Fußweg.
Wir dagegen haben uns für den Fußweg (zumindest beim Hinweg) entschieden, der in etwa 60 Minuten dauert. Ich dachte mir nämlich, dass es eine schöne Idee wäre, so die Stadtteile Chiado und Bairro Alto zu erkunden, die auf dem ersten Drittel des Weges dort hin liegen. Was ich ein wenig unterschätz hatte, war der Weg, welcher nach Bairro Alto folgte. Dieser zeigt nämlich nicht mehr das schöne Stadtzentrum und wir waren uns zwischendurch nicht  sicher, ob wir in die richtige Richtung laufen. Aber alles gut, wir sind heile in der LxFactory angekommen. Wer also motiviert ist, einen langen Fußmarsch in der Abendsonne anzugehen, für den ist das die richtige Alternative.

Die LX Factory ist auf einem alten Fabrikgelände entstanden, welches seit 2008 als eine Art Ministadt für die kreative Szene genutzt wird. Wie eben schon angeteasert deutet die direkte Umgebung um die LxFactory nicht unbedingt auf ein hippes Gelände hin, aber unmittelbar davor erkennt man dann schon das Eingangstor, an dem der Name in großen Buchstaben geschrieben steht. Sobald man durch Tor zur LX Factory eintritt, landet man in einer komplett anderen Welt. In den alten Fabrikgebäuden sind überall Restaurants, Cafés, Bars, Gallerien, Ateliers und kleine Geschäfte. Man merkt richtig, dass es sich hier um ein kleines Szeneviertel handelt, wo sich die jüngeren Bewohner Lissabons tummeln. Kulinarisch ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Ob traditionelle portugiesische Küche, mexikanisch, Sushi oder HotDogs.

TAG 2 / AUSFLUG ANS MEER & CANTINHO DO AVILLEZ

Was ihr unbedingt machen müsst, gerade wenn es noch warm ist, ist an den Strand zu fahren. Die Fahrt zur „Costa da Caparica” dauert ca. 45 Minuten und bietet sich somit perfekt für einen Tagesausflug an. Nutzt hierfür die Yellow Bus Tours. Obwohl es sich hier um einen Touristen Shuttle handelt, ist es günstig (wenige Euro pro Person für Hin-und Rückfahrt) und vielleicht ein wenig komfortabler als öffentliche Verkehrsmittel. Der Bus fährt vom vom Platz Praça da Figueira im Zentrum Lissabons ab (übrigens auch nur fünf Minuten von unserem Hotel entfährt). Die Abfahrten finden Montag – Freitag um 10:00, 12:00 und 15:00 Uhr statt und Rückfahrten um 16:00 und 18:00. Wir haben den Bus um 12:00 Uhr genommen und waren gegen 13:00 an der Costa da Caparica.

Der Bus hält direkt an der Strandpromenade, was super komfortabel ist. Am Strand angekommen waren zunächst ein wenig orientierungslos, in welche Richtung wir gehen sollten und wo das beste Plätzchen für uns wäre. Auf jeden Fall sind wir dann erstmal nach LINKS gegangen und haben uns zunächst einen schönen Platz zum Lunch gesucht. Danach wollten wir unbedingt noch an den Strand legen und ins Meer hüpfen. Am Strand befinden sich pro Abschnitt Liegen und Sonnenschirme zur Miete für wenige Euro. Da es während unseres Aufenthalts sehr heiss in Lissabon war, war das natürlich Goldwert. Meistens gehören die Abschnitte zu den Lokalen der Strandpromenade, sodass man problemlos Essen und Trinken ordern kann.

Abends ging es in die Cantinho do Avillez. Ein Restaurant, dass wir zufällig über TripAdvisor gefunden haben. Wir haben dort wirklich DAS BESTE ESSEN gehabt, dass wir bis dato gegessen hatten. Geht wirklich dort hin. Ihr werdet es nicht bereuen. Wir hatten dort wirklich eine traumhafte Date Night dort!
Es liegt ein wenig versteckt zwischen den Vierteln Chiado und Bairro Alto. Wenn ihr könnt, dann reserviert auf jeden Fall! Wir sind ohne reserviert zu haben hin und mussten ca. eine halbe Stunde warten. Das war an sich auch okay, weil wir an der Bar erstmal einen Drink geschlürft haben (der wirklich sehr lecker war). Die Karte ist klein, aber (sehr) fein. Traditionelle portugiesische Küche, aber modern interpretiert. Die Preise sind schon gehoben, die Qualität ist aber einsame Spitze. Wenn ihr euch auf eurem Lissabon Trip etwas gönnen und schick ausgehen möchtet, dann geht in die Cantinho do Avillez (Wir waren am Folgeabend übrigens nochmal da).

Lissabon Essen Cantinho do Avillez

TAG 3 / NICOLAU LISBOA & AQUARIUM

Ja, mindestens ein guter Frühstücksspot gehört natürlich auch zu jedem guten Städtetrip dazu. Meine Kriterien für einen gutes Frühstück sind in der Regel Avocadobrote mit pochiertem Ei und Acai Bowls. Und ja, das in jeder Stadt. Und ja, ich ziehe sowas tatsächlich durch. Dementsprechend ist das Nicolau Lisboa für Personen, die diese Leidenschaft teilen, auf jeden Fall empfehlenswert. Aber auch hier solltet ihr reservieren, wenn ihr könnt. Denn auch sonst lauft ihr Gefahr warten zu müssen (nicht, dass wir das aus Hamburg nicht kennen würden..).

Für den Samstag hatten wir einen Ausflug ins Ozeanarium geplant, welches das größte Indoor-Aquarium Europas ist. Wir waren bis dato beide wirklich große Aquarien Fans gewesen. Jedoch hat sich das mit unserem Besuch dort geändert. Tatsächlich endetet unser Besuch dort eher mit einer bedrückten Stimmung, nachdem wir gesehen hatten, auf was für einem engen Raum die Fische dort leben. Dementsprechend kann ich euch diese Attraktion Lissabons nur mit gemischten Gefühlen empfehlen.
TAG 4 / VON LISSABON NACH PORTO

 

Eine bequeme Möglichkeit von Lissabon nach Porto zu kommen ist mit dem Zug. Es gibt zwei Züge, welche nach Porto fahren und die ihr über die Website der Eisenbahngesellschaft CP – Comboios de Portugal. Hier gibt es einmal den schnelleren AP, welcher etwas unter 4 Stunden braucht und um die 43€ pro Strecke kostet und den etwas langsameren IC, welcher etwas über vier Stunden fährt, dafür aber mit 38€ auch etwas günstiger ist.
Eine Zugfahrt durch Lissabon war auch unser ursprünglicher Plan bis es einen Lokführer-Streik an unserem Reisedatum gab und wir kurzfristig auf den Bus umsteigen mussten. Welcher, wie sich letztendlich herausstellte, eine noch günstigere Alternative (19€) ist und mindestens genauso komfortabel ist. Der Busbahnhof (Sete Rios) in Lissabon liegt ein wenig ausserhalb, ist aber wunderbar mit der Metro (Haltestation Jardim Zoológico / blaue Linie) zu erreichen. Der Busbahnhof in Porto liegt dafür im Zentrum, sodass wir beispielsweise wunderbar zu unserer Unterkunft laufen konnten.
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