Seoul Reisetagebuch

TRAVEL DIARY   I   SEOUL

TRAVEL DIARY I SEOUL

Travel Diary Seoul

Nach den letzten Outfitposts hat jetzt noch der letzte Blogpost aus Asien in den Startlöchern gewartet. Und zwar das heutige Travel Diary aus Seoul an. Rückblickend betrachtet, eine Stadt in die ich unbedingt wieder reisen möchte. Nach unserem Thailandtrip sind wir nach Südkorea geflogen, da Martina dort zuvor ein halbes Jahr studiert hatte und ihren Koffer da gelassen hatte, den wir wieder nach Deutschland mitnehmen mussten.
Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Stadt hat mir unglaublich gut gefallen und ich würde jedem eine Reise dorthin empfehlen! So in dieser Art habe ich mir immer Tokio vorgestellt. Sehr westlich angehaucht und somit für uns sehr modern, aber irgendwie doch mit eigenem Charme durch die asiatische Kultur. Ich hoffe aber auch, dass er den ein oder anderen inspirieren wird, dieses Reiseziel mal näher in Betracht zu ziehen.
Der Transfer vom Flughafen Incheon in die Innenstadt von Seoul ist relativ unkompliziert. Wir sind mit der Flughafenbahn AREX (Airport Railroad Express) gefahren, bei der es eine Express-Verbindung (Express Train) und einer Pendler-Verbindung (All Stop Train) gibt. Wir sind mit der letzteren gefahren, welche an wichtigen U-Bahnstationen hält. So kann man übrigens wunderbar den Stau Seouls umgehen.
Auch in Seoul haben wir in einem Hostel (BB Hongdae Line Hostel) gewohnt. Zwar war dieses mit knapp 11€ die Nacht ein wenig “teuerer” als die Hotels in Thailand, aber vom Preis-/ Leistungsverhältnis dennoch optimal. Das Hostel liegt im Studentenviertel Hongdea.
Nur unsere Ankunft im Hostel war ein wenig problematisch, da wir von Thailand aus über Nacht nach Korea geflogen sind und somit schon gegen acht Uhr morgens am Hostel waren, nur leider kein Mensch vor Ort, der uns hätte empfangen können. Somit sind wir dann erstmal im benachbarten Hostel Two Two House untergekommen, welches ich zumindest vom ersten Eindruck echt empfehlen kann. Nach unserem missglückten Empfang, wurden wir dort nämlich super freundlich zum Frühstück in der Gemeinschaftsküche / Rezeption empfangen. Übrigens trinken Koreaner ihren Morgenkaffee anscheinend schwarz und kalt – er hat aber dennoch ganz gut geschmeckt. Besonders die Einrichtung in diesem Hostel war einfach super schön! Insgesamt hat dieses Hostel einen sehr coolen Eindruck hinterlassen.

Travel Diary Seoul

Martina hatte mich schon vor dem Urlaub gewarnt, dass ich besonders in Seoul richtig gut shoppen könnte, da die Koreanerinnen auch relativ klein wären und die Mode in vielen Geschäften dementsprechend auf kleine Körpergrößen ausgelegt sei. Neben den üblichen Modeketten gibt es nämlich unzählige, kleine Boutiquen. Und das Beste: alles in einem super minimalistischen Stil, in grau, schwarz und weiss. Komischerweise darf man in Seoul in diesen Boutiquen weder Oberteile noch Kleider anprobieren. Nur Hosen, Röcke und Jacken. Es ist mir auch immer noch nicht ersichtlich, was für ein Prinzip dahinter steckt. Aber zum Glück  haben mir fast all meine Einkäufe, so wie auch dieses graue Kleid, wunderbar gepasst!

Travel Diary Seoul

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In Seoul waren wir insgesamt nur 4 und halb Tage, aber das hat auch vollkommen gereicht. Martina hat mir ihre persönlichen Hotspots wie die Aussichtsplattform am N Seoul Tower, den Fischmarkt oder den Secret Garden gezeigt und ich konnte mich gar nicht satt sehen.
Ein kleiner Kulturschock für mich: der Noryangjin Fish Market. Wir alle kennen ja die Fischtheke bei Metro oder Edkea, aber diese Theke war eine ganz andere Liga. Martina hatte mir schon im Vorfeld erzählt, dass das Verspeisen von lebendigen Tintenfisch eine Spezialität in Korea sei. Dieser wird vor den Augen der Kunden zerstückelt und dann in Öl getaucht, damit sich die Saugnäpfe mit ihren noch aktiven Nerven, nicht an die Speiseröhre festkleben. Für mich ein wenig zu viel des Guten. Hinzu kommt, dass fast alle Fische und Meeresfrüchte, die dort verkauft werden, noch lebendig sind und erst nach dem Kauf zubereitet werden. Für Vegetarier wahrscheinlich kein Augenschmaus.

Travel Diary Seoul
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Neben den Sehenswürdigkeiten haben wir uns natürlich auch durch die typische koreanische Küche probiert. Sprich Korean Barbecue, Bulogogi und Bibimbap. Die meisten Gerichte bestehen aus Rindfleisch. Wirklich viel Rindfleisch. Vegetarier würden sich wohl eher schwer tun mit der koreanischen Küche. Hinzu kommt, dass die Koreaner mit Metallstäbchen essen, die viel glatter sind als die Holzstäbchen, die wir aus Deutschland kennen. Ein absoluter Horror für mich. Ich habe es in den vier Tagen einfach nicht hinbekommen, diese Stäbchen korrekt zu bedienen, da sie vorne flach zulaufen und einfach sehr rutschig sind.
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Zum Essen wird traditionell Soju getrunken. Ein süßer Branntwein mit 20 Umdrehungen. Dieser wird in der Regel pur getrunken. Wir hier in Deutschland kennen puren Schnaps eher zum Feiern. In Seoul wird dieser aber regulär zum Essen serviert.
Travel Diary Seoul
Ich hoffe euch das Travel Diary aus Seoul gefallen und ihr konntet einen kleinen Einblick gewinnen? Ich persönlich war von diesem Reiseziel mehr als begeistert und würde auf jeden Fall nochmal dorthin reisen.
Posted by melaniediduch in Allgemein, Travel, 0 comments